„Wir befinden uns in Zimmern und Häusern und Zimmer und Häuser befinden sich in uns“, schrieb Philosoph Gaston Bachelard in seinem Buch „La Poétique de l’espace“ (Die Poetik des Raumes). Was hat ein Taubenhaus aus Istanbul mit Freiburger Häusern zu tun? Wie fühlt sich ein Mensch im Raum, wenn „das Leben rund ist“? Was ist ein „Haus der Pflanzen“? Was ist ein „Haus der Dinge“? Durch die Inspiration von philosophischen und literarischen Werken und durch die Einbettung in die persönliche Lebensgeschichte zwischen Istanbul und Freiburg werden gelebte Erfahrungen an architektonischen Orten und deren Kontexte in der Natur und Gesellschaft miteinander verknüpft und poetisch in der Installation zum Ausdruck gebracht. Die Installation steht im Zusammenhang mit der Lesung „Utopia“.
So 28.09. bis Sa. 05.10. | Foyer
VERNISSAGE: Sa 28.09. | 18:00 Uhr, im Anschluss Lesung „Utopia“
Eintritt frei
Gül Keetman | Künstlerin
Gefördert von: Kulturamt der Stadt Freiburg; Innovationsfonds Kunst des Landes Baden-Württemberg.
Do 15.10 | Fr 16.10 | Sa 17.10
20:00 Uhr
In einer Welt, die von Angst, Effizienz und Überlebenslogiken geprägt ist, gehen Karolin Stächele und ihr Ensemble der Frage nach, wie viel Freude wir noch zu erleben und uns vorzustellen vermögen.
Premiere: Fr 16.10 | 19 Uhr
Sa 17.10 | So 18.10
jeweils 19 Uhr
Eine multimediale Performance-Installation über Wahrnehmung, Verkörperung und Wandel in einer Zeit zunehmender Beschleunigung. Im Zentrum steht der Körper als Resonanzraum und Gegenentwurf zu entkörperlichten Lebensrealitäten.
Gastspiel aus Berlin
Gastspiel: Sa 17.10. | 18:30 || So 18.10. | 19:30 Uhr
Klang und Bewegung begegnen sich in einem rhythmischen, intimen Dialog – als Liebende – sinnlich und existentiell. Aus dieser Begegnung entsteht Vielfalt, denn jede Klangschicht und jede Beleuchtung des Raumes laden Neues ein.
Di 20.10. | 20 Uhr
Was hat die Unfähigkeit zu fühlen mit anti-feministischer Radikalisierung im Internet zu tun? Was übersehen wir, wenn wir Männern pauschal unterstellen, sie hätten weniger Gefühle als Frauen? Woran erkennt man toxisch-progressive Männer? Warum sind Macker so oft melancholisch? Wie werden Frauen und Queers emotional ausgebeutet? Und was hat Spider Man mit all dem zu tun?
Mi 28.10. | 19:30 Uhr
Ein Stück deutscher Geschichte, wie man es selten gehört hat: Vom Aufwachsen in der DDR als Schwarze Tochter einer weißen Regimekritikerin.
Ein Abend mit Tupoka Ogette, moderiert von Sévérine Kpoti.
2026 feiern wir 30 Jahre Soziokultur im E-WERK Freiburg.
Wir wollen sichtbar machen, was das E-WERK war, ist und sein wird: eine Plattform für kulturelle Teilhabe, ein kreativer Produktionsort der freien Szene in Darstellender und Bildender Kunst und ein lebendiger Begegnungsraum für Freiburg und die Region.