Hannah hat eine Mama und einen Papa und Erdbeerpflanzen auf dem Balkon. Wie jedes Jahr freut sie sich schon darauf, dass die Erdbeeren rot werden. Aber dieses Jahr kommt alles anders, denn die Eltern haben plötzlich beschlossen, sich zu trennen.
Erdbeeren ist die Erzählung einer ganz normalen Trennung aus Sicht des Kindes, mit schmerzhaften und spielerischen, wütenden und komischen Situationen aus einem Alltag, der aufgeteilt wird wie ein Erdbeerkuchen.
Erdbeeren wurde 2022 in Norwegen zum National Ibsen Award /Stück des Jahres nominiert. Die Jury begründete die Auswahl mit der Aussage: „Eine Perle von einem Text, der unsentimental die empfindlichsten Stellen in uns trifft und uns gleichzeitig an den guten Geschmack reifer Erdbeeren erinnert, sowie an die Tatsache, dass gut gehegte Samen am Ende Wurzeln schlagen werden."
Die deutschsprachige Erstaufführung fand 2023 im Südufer des E-WERK Freiburg statt.
Stück-Dauer: ca. 45 Min.
Für Groß und Klein ab 8 Jahren.
Do 15.10 | Fr 16.10 | Sa 17.10
20:00 Uhr
In einer Welt, die von Angst, Effizienz und Überlebenslogiken geprägt ist, gehen Karolin Stächele und ihr Ensemble der Frage nach, wie viel Freude wir noch zu erleben und uns vorzustellen vermögen.
Premiere: Fr 16.10 | 19 Uhr
Sa 17.10 | So 18.10
jeweils 19 Uhr
Eine multimediale Performance-Installation über Wahrnehmung, Verkörperung und Wandel in einer Zeit zunehmender Beschleunigung. Im Zentrum steht der Körper als Resonanzraum und Gegenentwurf zu entkörperlichten Lebensrealitäten.
Gastspiel aus Berlin
Gastspiel: Sa 17.10. | 18:30 || So 18.10. | 19:30 Uhr
Klang und Bewegung begegnen sich in einem rhythmischen, intimen Dialog – als Liebende – sinnlich und existentiell. Aus dieser Begegnung entsteht Vielfalt, denn jede Klangschicht und jede Beleuchtung des Raumes laden Neues ein.
Di 20.10. | 20 Uhr
Was hat die Unfähigkeit zu fühlen mit anti-feministischer Radikalisierung im Internet zu tun? Was übersehen wir, wenn wir Männern pauschal unterstellen, sie hätten weniger Gefühle als Frauen? Woran erkennt man toxisch-progressive Männer? Warum sind Macker so oft melancholisch? Wie werden Frauen und Queers emotional ausgebeutet? Und was hat Spider Man mit all dem zu tun?
Mi 28.10. | 19:30 Uhr
Ein Stück deutscher Geschichte, wie man es selten gehört hat: Vom Aufwachsen in der DDR als Schwarze Tochter einer weißen Regimekritikerin.
Ein Abend mit Tupoka Ogette, moderiert von Sévérine Kpoti.
2026 feiern wir 30 Jahre Soziokultur im E-WERK Freiburg.
Wir wollen sichtbar machen, was das E-WERK war, ist und sein wird: eine Plattform für kulturelle Teilhabe, ein kreativer Produktionsort der freien Szene in Darstellender und Bildender Kunst und ein lebendiger Begegnungsraum für Freiburg und die Region.